Worum geht es bei
Organisationsaufstellungen?
Systemische Aufstellungen bieten einen sehr lebendigen
Zugang zu unbekannten Dimensionen von Zusammenhängen und
ermöglichen neue Einblicke in das, was Systeme verbindet und
zusammenhält. Viele Wissenschaften, wie .B. die Physik oder
Biologie haben derzeit ein Interesse daran, den Zusammenhang
der „morphogenetischer Felder“ zu untersuchen.
Schlüsselworte wie „Systemisches Denken“, „Vernetzung“ und
„lernende Organisation“ finden wir in allen
organisationspolitischen Diskussionen. Unter den gegebenen
Umständen, liegt das Interesse der Wirtschaft bei
zunehmender globaler Vernetzung, Umstrukturierungen in nicht
gekanntem Ausmaß sowie weitreichender Outplacement-Politik
darin, Einblicke in die Auswirkungen dieser Maßnahmen sowie
ein besseres Verständnis der bestehenden Systeme zu
gewinnen. Aufstellungsarbeit macht hierbei komplexe
Zusammenhänge besser verständlich und zeigt in kurzer Zeit
neue Lösungswege.
Woher kommt die
Methode?
Bert
Hellinger erforschte vor ca. 20 Jahren die grundlegende
Ordnung von Familiensystemen und das, was sie in Un-Ordnung
bringt. Zudem erlangte man umfangreiches Wissen über
adäquate Interventionsschritte zur Lösung dieser familiären
Verstrickungen und Quellen der Kraftschöpfung. Mit Hilfe
systemischer Aufstellungsarbeit wurde es möglich unbewusste
Muster in der Realität abzubilden und dadurch neue
Erkenntnisse und Verhaltensweisen zu entwickeln.
Seit
einigen Jahren nun wurde begonnen, Aufstellungsarbeit auf
andere Bereiche, insbesondere berufliche Kontexte zu
übertragen und zu untersuchen. Zwischenzeitlich existieren
viele Erkenntnisse über grundlegende Ordnungen und
Strukturen von Organisationssystemen auch wenn die
Entwicklung noch am Anfang steht.
Ihr Nutzen im beruflichen Umfeld?
Unabhängig
von der Systemgröße eignen sich systemische Aufstellungen
hervorragend dazu in erstaunlich kurzer Zeit umfangreiche
relevante Informationen über ein System zu erheben:
-
Den eigenen
Platz und die eigene Rolle im System erkennen
-
Teilnehmende
Stellvertreter in unterschiedliche Rollen schlüpfen und die
Prozesse aus neuen Blickwinkeln betrachten lassen
-
Hilfestellungen bei anstehenden Entscheidungen (z.B. bei
Neubesetzung von
Stellen, Nachfolgeregelungen, wirtschaftliche Veränderungen)
erfahren
-
Hinweise auf
Beziehungsverhältnisse und –strukturen (z.B. Konkurrenz,
Koalitionen, Sündenböcke) erhalten
-
Verflechtungen im Unternehmen (Konzernverhältnisse) und
Kontextvermischungen (privat und dienstlich) aufdecken
-
Nicht-Würdigung von
Mitgründern, Vergessen ausgeklammerter Mitarbeiter erkennen
-
Informationen über Leitungsfunktionen erheben
-
Auskunft
über fehlende Ressourcen und Gefährdungen einholen
-
Einleiten
von Veränderungen im systemischen Kontext
zurück